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Safran - Gewürz- und Heilpflanze

Safran hat als Gewürz und Heilmittel schon ein „biblisches Alter“ erreicht. Alte Überlieferungen bestätigen seine vielfältige Verwendung. Die botanische Bezeichnung ist Crocus sativus.

Herkunft und Anbau

Anbaugebiete sind im Iran und vor allem in den Mittelmeerländern Frankreich, Spanien, Griechenland, Italien und Türkei. Echter Safran schmeckt bitter-scharf und enthält Carotinoide, vor allem Crocin. Diese Substanz ist für die intensive goldgelbe Farbe verantwortlich. Ebenfalls reichlich vorhanden ist Safranbitter. Dieser Bitterstoff vermittelt das kräftige Aroma und wandelt sich durch Trocknung in die Substanz Safranal.

Echten Safran gibt es in gleichbleibender Qualität auch als Konzentrat mit standardisierten Inhaltsstoffen.
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Warnung vor Fälschungen

Schon in der Antike war Safran ein gefragter Luxusartikel und reizte Geschäftemacher zu Fälschungen. Das ist bis heute so. Beliebte Fälschungen sind Einfärbungen mit Kurkuma.

Falscher Safran (Saflor), auch Färberdistel genannt, wird noch heute im Orient als billiger Safranersatz verwendet. In den Gewürzbasaren werden solche Ersatzprodukte an Touristen gern teuer als Safran verkauft.

Echter Safran der Güteklassen Coupe und La Mancha kosten per 100 g bis zu $ 700,00.

Verwendung

Als Gewürz findet Safran Anwendung zum Einfärben von Kuchen und anderem Gebäck, in Fischsuppen, Paella oder Reisgerichten.

In der Volksmedizin ist die Verwendung zur Schmerzlinderung, zur Stärkung von Leber, Magen, Lunge und Nerven sowie bei Eplepsie, Bronchitis und starken Hustenanfällen bekannt. Safran ist sehr gut bekömmlich, wirkt beruhigend und euphorisierend.

In Studien wurde eine wachstumshemmende Wirkung auf Tumore nachgewiesen. Dadurch kann sich die Lebenserwartung von kranken Personen spürbar verlängern. Die wesentlichen Bestandteile im Safran, die Carotinoide (vor allem Crocin) und Safranal werden im Extrakt konzentriert und bieten auch präventive Eigenschaften.

Eine Studie an der „Arak University of Medical Sciences“ gibt Aufschluss über die Anwendung bei leichten bis mittleren Depressionen. Unerwünschte Wirkungen konnten nicht festgestellt werden. Die Prüfgruppe erzielte ab der 6. Woche ein signifikant besseres Ergebnis als die Placebogruppe. Depressionen sind auf der gesamten Welt verbreitet. Bereits in gut 10 Jahren sollen depressive Erkrankungen an zweiter Stelle der weltweiten Erkrankungen stehen. Mit reinem Safran gibt es ein einfaches, kostengünstiges naturheilkundliches Angebot.


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